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Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) saldiert alle Einnahmen und Ausgaben eines bestimmten Zeitraums, einschließlich nicht nur direkter Zahlungen, sondern auch Entstehungen von Forderungen und Verbindlichkeiten. Dadurch wird der Erfolg des Unternehmens, entweder als Gewinn oder Verlust, ermittelt.


Gleichzeitig zeigt die GuV auch, woher dieser Erfolg stammt, indem sie die verschiedenen Einnahmequellen und Kostenarten auflistet. Üblicherweise wird die GuV am Ende eines Geschäftsjahres mithilfe eines Steuerberaters erstellt und zusammen mit der Bilanz beim Finanzamt eingereicht.


Da nicht alle Ausgaben und Einnahmen einer Periode mit den tatsächlichen Zahlungen in diesem Zeitraum übereinstimmen, müssen in der GuV auch Ein- und Auszahlungen aus vorherigen oder nachfolgenden Perioden berücksichtigt werden. Gegebenenfalls sind in der Bilanz auch Abgrenzungen erforderlich, um dies richtig darzustellen. (vgl. Kußmaul 2016, S. 545)


Beispiel: Angenommen, ein kleines Unternehmen namens "ABC Bakery" stellt am Ende eines Geschäftsjahres seine GuV auf. In der GuV werden alle Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens für das gesamte Jahr aufgeführt. Zum Beispiel werden Einnahmen aus dem Verkauf von Backwaren, aber auch Ausgaben wie Miete für den Laden, Lohnkosten für Mitarbeiter und Kosten für Zutaten und Materialien aufgelistet. Am Ende des Jahres ergibt die GuV eine positive Differenz zwischen den Einnahmen und den Ausgaben, was bedeutet, dass das Unternehmen einen Gewinn erzielt hat. Dieser Gewinn zeigt, dass "ABC Bakery" erfolgreich war und einen Überschuss erwirtschaftet hat, der möglicherweise für Investitionen oder andere geschäftliche Zwecke verwendet werden kann.


Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 545

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