Formelflexibilität
- Andreas Armster

- 15. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Die Formelflexibilität ist ein Konzept der regelgebundenen Finanzpolitik, bei dem Steueränderungen oder Ausgabenänderungen automatisch ausgelöst werden, wenn bestimmte wirtschaftliche Kennzahlen (z. B. Wachstum oder Beschäftigung) festgelegte Werte überschreiten oder unterschreiten. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 81)
Beispiel: Sinkt das Wirtschaftswachstum unter einen festgelegten Schwellenwert, treten automatisch Steuersenkungen oder höhere Staatsausgaben in Kraft, um die Konjunktur zu stabilisieren.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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