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EV-Präferenzfunktion

Die EV-Präferenzfunktion beschreibt die Nutzenbewertung eines Investors, der Entscheidungen ausschließlich auf Basis von Erwartungswert (Rendite) und Varianz (Risiko) trifft (Nutzen = erwartete Rendite − (Risikoaversion × Varianz). (vgl. Heitmann/Skill/Weiß 2022, S. 129 ff.)


Beispiel: Ein Investor betrachtet ein Portfolio mit einer erwarteten Rendite von 3 % und einer Varianz von 0,5. Ein weniger risikoaverser Investor (α = 1) bewertet dieses Portfolio mit einem Nutzen von 2,5, während ein stärker risikoaverser Investor (α = 2) nur einen Nutzen von 2 erhält. Das zeigt, dass risikoscheuere Investoren dieselbe Anlage schlechter bewerten, weil sie das Risiko stärker gewichten.


Heitmann, D.; Skill, T.; Weiß, C. (2022): Finanzmathematik. Eine Einführung für Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Praxis. Berlin: Springer Gabler

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