Elastizitätsgrad
- Andreas Armster

- 4. Sept.
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Der Elastizitätsgrad (auch Kostenelastizität oder Elastizitätskoeffizient genannt) gibt an, wie stark sich die Kosten in Prozent ändern, wenn sich die Beschäftigung um 1 % verändert. Er dient also als Maßzahl zur Charakterisierung des Kostenverlaufs und zeigt, ob Kosten proportional, progressiv, degressiv oder regressiv auf Änderungen der Beschäftigung reagieren. Ein Elastizitätsgrad von 0 bedeutet beispielsweise, dass die Kosten unabhängig von der Beschäftigung konstant bleiben (z. B. bei absolut fixen Kosten). (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 53 f.)
Beispiel: Betragen die Fixkosten eines Unternehmens 5.000 € und die Beschäftigung steigt von 20 auf 30 Stück, also um 50 %, so bleiben die Fixkosten unverändert. Die prozentuale Kostenänderung beträgt somit 0 %, während die Beschäftigung um 50 % zunimmt. Daraus ergibt sich ein Elastizitätsgrad von 0 – die Kosten reagieren also nicht auf die Beschäftigungsänderung.
Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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