Dualität der Ordnungskompetenzen
- Andreas Armster

- 5. Aug.
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Die Dualität der Ordnungskompetenzen beschreibt die Aufteilung der Verantwortungsbereiche zwischen Bund und Ländern in der Berufsausbildung: Der Bund ist zuständig für die gesamte Berufsausbildung, während die Länder die berufsschulische Ausbildung verantworten. Vorteile dieses Systems sind die Übernahme allgemeiner Bildungsaufgaben durch die Berufsschule und die praktische Ergänzung im Betrieb, die eine bessere Anpassung an aktuelle Anforderungen und soziales Lernen ermöglicht. Ein Nachteil ist die unterschiedliche Ausbildungsqualität, die je nach Betrieb variieren kann. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 509)
Beispiel: Ein Auszubildender lernt in der Berufsschule die theoretischen Grundlagen seines Berufs, während er im Betrieb praktische Fertigkeiten erwirbt. Dabei sorgt der Bund für die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung, und das Bundesland kümmert sich um den Schulunterricht. So ergänzt sich Theorie und Praxis optimal.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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