Druckkündigung
- Andreas Armster

- 12. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Eine Druckkündigung ist eine außerordentliche Kündigung, die ausgesprochen wird, weil Dritte (z. B. Kunden, Betriebsrat oder Kollegen) dem Arbeitgeber Nachteile androhen, falls ein bestimmter Mitarbeiter nicht gekündigt wird. Sie ist nur in engen Grenzen zulässig und erfordert eine strenge Prüfung durch die Gerichte. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 597 f.)
Beispiel: Ein wichtiger Großkunde droht, den Vertrag zu kündigen, wenn ein bestimmter Mitarbeiter weiterhin im Projekt bleibt. Der Arbeitgeber kündigt daraufhin dem Mitarbeiter außerordentlich, um den Kunden nicht zu verlieren.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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