Bedürfnistheorie
- Andreas Armster

- 23. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Die Bedürfnistheorie von Maslow erklärt Motivation als das Streben nach Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, die in fünf hierarchisch angeordnete Stufen eingeteilt sind: physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Anerkennung und Selbstverwirklichung. Erst wenn niedrigere Bedürfnisse erfüllt sind, werden höhere aktiv. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 397 f.)
Beispiel: Ein Mensch sorgt zuerst dafür, genug zu essen und zu schlafen (physiologische Bedürfnisse). Hat er das erreicht, sucht er eine sichere Wohnung und einen festen Job (Sicherheitsbedürfnisse). Danach möchte er Freunde finden und Teil einer Gemeinschaft sein (soziale Bedürfnisse). Wenn auch das erfüllt ist, strebt er nach Anerkennung im Beruf (Anerkennung) und schließlich danach, sich selbst zu verwirklichen – zum Beispiel durch kreative Hobbys oder soziales Engagement (Selbstverwirklichung).
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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