Autobiografisches Gedächtnis
- Andreas Armster

- 3. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Autobiografisches Gedächtnis umfasst die persönliche Erinnerung an selbst erlebte Ereignisse und biografische Erfahrungen. Es verbindet individuelle neurophysiologische Gedächtnisleistungen mit sozial vermittelten und kulturell geprägten Erzählmustern, sodass persönliche Erlebnisse kommunizierbar und verständlich für andere werden. (vgl. Corsten 2020, S. 318 ff.)
Beispiel: Wenn jemand erzählt: „Ich erinnere mich, wie ich mit meinen Eltern das erste Mal in den Zoo gegangen bin und die Elefanten gesehen habe“, greift er auf sein autobiografisches Gedächtnis zurück – persönliche Erlebnisse werden aus der Erinnerung abgerufen und erzählt.
Corsten, M. (2020): Lebenslauf und Sozialisation. Wiesbaden: Springer VS



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