top of page
Das Bild zeigt einen Werbebanner von Amazon.

Ausschüttungssperre

Eine Ausschüttungssperre ist eine gesetzliche Regelung, die verhindert, dass bestimmte Gewinne oder Eigenkapitalbestandteile an die Eigentümer ausgeschüttet werden dürfen, um den Gläubigerschutz und den Erhalt eines Mindesthaftungsvermögens sicherzustellen. (vgl. Roos 2024, S. 41 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen erzielt einen Jahresüberschuss von 100.000 €. Davon stammen 30.000 € aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte. Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre, sodass nur 70.000 € als Dividende an die Eigentümer ausgeschüttet werden dürfen.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

Kommentare


bottom of page