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Additive Steuerneutralität

Additive Steuerneutralität liegt vor, wenn direkte und indirekte Steuern die internationale Wettbewerbsfähigkeit in die gleiche Richtung beeinflussen. Erhöht ein Staat eine dieser Steuern, muss er eine andere senken, damit sich die Gesamtsteuerbelastung und damit die Wettbewerbsfähigkeit, international nicht verändert. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 357 ff.)


Beispiel: Ein Land erhöht die Körperschaftsteuer für Unternehmen von 20 % auf 25 %, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit verschlechtern würde. Um dies auszugleichen, senkt es gleichzeitig die Mehrwertsteuer auf Exporte. Da beide Steuern in die gleiche Richtung wirken, bleibt die Gesamtbelastung für international tätige Unternehmen unverändert.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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