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Abschreibungsvergünstigungen

Abschreibungsvergünstigungen sind steuerliche Regelungen, die es Unternehmen erlauben, Investitionen schneller oder höher als bei der Normalabschreibung (AfA) abzuschreiben. Dadurch sinkt der steuerpflichtige Gewinn in den ersten Jahren, was einer vorübergehenden Steuerentlastung bzw. einem zinslosen Steuerkredit entspricht und Investitionen sowie Liquidität fördert. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 446)


Beispiel: Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 100.000 € mit 5 Jahren Nutzungsdauer. Normalerweise dürfte es jährlich 20.000 € abschreiben. Mit einer Abschreibungsvergünstigung kann es im ersten Jahr 40.000 € abschreiben. Dadurch sinkt der steuerpflichtige Gewinn im ersten Jahr um zusätzliche 20.000 €, was bei 30 % Steuer eine Steuerersparnis von 6.000 € bringt; in späteren Jahren fällt die Abschreibung entsprechend geringer aus.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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